Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Majestätische Karriwälder und schroffe Klippen

Am folgenden Tag (08.11.) sind wir dem South Western Highway weiter durch tiefe Wälder Richtung Westen gefolgt.
Karriwald
Einen Abstecher haben wir in das bei Aussteigern sehr beliebte Windy Harbour gemacht, einem kleinen direkt in den Dünen liegenden Küstenort mit vielen farbenfrohen Holzhäusern. Ein paar Kilometer weiter konnten wir von einer Erhebung aus die Siedlung und die atemberaubende Steilküste mit stark ausgewaschenen Kalksteinklippen überblicken, welche sehr an große Tropfsteingebilde erinnerten.
bei Windy Harbour
Und wie immer an solchen Küstenabschnitten konnten wir nach nur kurzer Zeit auf dem Küstenwanderweg vorbeiziehende Wale erblicken. Nicht weit von uns schwamm eine Mutter mit ihrem jungen Kalb, welches übermütig immer wieder aus dem Wasser sprang.
Aber das war noch nicht der Höhepunkt dieses Tages! Wieder im bewaldeten Hinterland unterwegs steuerten wir unsere nächste Station an: den Warren National Park in der Nähe von Gloucester. Auf Grund der riesigen Wälder und der hohen Bäume mussten sich die Feuerwehrleute vergangener Tage etwas Besonderes einfallen lassen, um nach Waldbränden Ausschau zu halten. Da man keine über 100 Meter hohen Türme bauen wollte, die die majestätischen Karris hätten überragen können, hat man einfach die höchsten Bäume zu Aussichtstürmen „umgerüstet“. Hierzu wurden in den Stamm Stahlstäbe gerammt, welche als Wendeltreppe bis in die Baumkrone führten. Ein Geländer gab es nicht. Vorm Absturz wurde man nur durch einen dünnen Maschendrahtzaun geschützt. Oben in der Baumkrone ist der eigentliche Aussichtsturm als Stahlgerüstkonstruktion aufgesetzt.
Gloucester TreeGloucester Tree von oben
Nach dem Schwindel erregenden Aufstieg bietet sich einem ein gigantischer Ausblick. Mit dem Applaus der staunenden Zuschauer von unten, wiegten wir mit flauem Magen mit dem Baumriesen im Wind. Beim Blick die 80 Meter dem Stamm entlang nach unten, kamen uns schon Zweifel, wie man den Abstieg bewerkstelligen soll. Aber auch das haben wir geschafft (und der Muskelkater am folgenden Tag erinnerte uns auch wieder daran).
Im beschaulichen Gloucester haben wir uns bei Kaffee und Kuchen wieder ein wenig erholt, um anschließend gleich zum nächsten „Aussichtsbaum“ zu fahren. Bei diesem waren die Stufen noch steiler gespickt, so dass Kay allein den Gipfel erklommen hat, während Sophie von unten filmte. Am Nachmittag sind wir dann aufgebrochen, um an die 120 km entfernte Westküste zu fahren.

 

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