Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Archive for Juni, 2009

Wie wir uns die Zeit vertreiben…

Unser Aufenthalt in Sydney neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Nachdem wir den australischen „Winter“ hier verbracht haben, heißt es Ende Juli schon wieder Aufbruch zur restlichen Reise entlang der Ostküste in den Norden und der anschließenden Durchquerung des gesamten Kontinentes bis zur Westküste.
Obwohl wir beide einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, blieb dennoch genug Zeit Sydney und seine Umgebung ausführlich zu erkunden. Wir haben eine Unmenge erlebt und gesehen: Mit Freunden waren wir mittlerweile schon zweimal im 2,5 Autostunden nördlich gelegenen Port Stephens, einem vor allem bei Wochenendtouristen beliebten Hafenstädtchen. Unsere Route führte uns entlang der Küste mit vielen Zwischenstopps an schönen Sandstränden und Buchten. Zwischen Anna Bay und Port Stephens erstrecken sich über rund 25 km Länge die größten Wanderdünen der südlichen Hemisphäre – die Stockton Dunes. An diesem wunderschönen Strand haben wir das erste Mal Wale und Delphine gesehen.
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Mit Petra und Silvio sind wir durch die Sanddünen gewandert. Die Abkürzung von Kay stellte sich als 1,5 stündiger Umweg durch undurchdringliches Dickicht heraus, den aber fast alle ohne Murren über sich ergehen lassen haben. 😉 Viele Grüße an dieser Stelle an Petra und Silvio! Wir haben noch sehr viel Sand aus unserem Auto und Klamotten geschüttelt… ihr bestimmt auch 🙂 Das absolute Highlight war das Sandboarden.
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Dabei sind wir ca. 60° Grad steile Dünen auf so kleinen Snowboards runtergerauscht. War wie Schlittenfahren, nur nicht so kalt. Ines und ihre Familie waren auch dabei. Mit denen sind wir dann abschließend noch in einem gemütlichen Restaurant Essen gewesen und konnten einen Delphin beobachten, wie er im Hafen seine Runden drehte. Sehr süß!!!
Am 8.6. war es dann endlich soweit: Johanna, Ines und Sophie sind aus einem Flugzeug gesprungen. Verrückt, aber soooo cool! Nach einer kurzen Einweisung und Anziehen des Overalls ging es ab Richtung Flugzeug.
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Man konnte bequem hinten über die offene Klappe hineinlaufen und musste sich dann drin auf den Boden setzen. Während des Fluges durfte ich aus dem Fenster schauen, was nicht unbedingt von Vorteil war. Als wir so die ersten Wolken erreicht hatten und ich meinen Instructor gefragt habe, ob wir bald unsere Absprunghöhe erreicht haben, meinte der nur so, dass wir noch nicht mal die Hälfte geschafft haben. Ab da war mir dann schon ein bisschen mulmig und ich hab Ines und Johanna nur noch verängstigte Blicke zu geworfen… Das kribbligste Gefühl war als die Klappe hinten aufging und alle Gurte usw. nochmal überprüft wurden. Ich hab Ines und Johanna fallen sehen und mir so gedacht, „neenneee du bleibst schön hier oben und vielleicht bekommst du ja noch ein bisschen Geld zurück!“ Aber ich hatte leider keine Wahl. Alle die mein Video gesehen haben, wissen, dass ich mich sogar festhalten wollt, aber alles umsonst. Mein Instructor Mick ist einfach gesprungen und nach einem kurzen Schrei war alles nur noch herrlich! Nachdem der Fallschirm offen war, durfte ich sogar selber steuern und Mick hat mir noch die Gegend gezeigt. Echt Wahnsinn die Aussicht da oben! Alles in allem sehr zu empfehlen und ich würde es jederzeit nochmal tun!! Also wer Interesse hat, einfach bei mir melden. 😉