Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Albany

Am 4.11. erreichten wir Albany und da gerade ein Kreuzfahrtschiff vor Anker lag, war auch richtig was los. Man hatte das Gefühl, alle Einwohner der drittgrößten Stadt Westaustraliens wären auf den Beinen um ein gutes Geschäft mit den Touristen zu machen. Auf dem extra veranstalteten Markt haben wir uns mit Schmuck und verschiedenen Andenken eingedeckt und danach auf einem nett aussehenden Caravan Park eingecheckt. Eigentlich wollten wir nur einen Tag bleiben, da wir ja aber auch an unsere berufliche Zukunft denken müssen, sind wir einen weiteren Tag geblieben und haben Bewerbungen geschrieben. Zur Ablenkung haben wir zum Tennisschläger gegriffen. Hat echt Spaß gemacht und wir waren fürs erste Mal gar nicht schlecht. Sophie hat Kay in 7:4 Sätzen fertig gemacht (haben aber auch nach ihren Regeln gespielt!). Bevor wir die Stadt wieder verlassen haben, sind wir noch im eiskalten Meer baden gewesen, auf einen Aussichtspunkt hochgefahren und Kay hat ein altes Militärgelände mit Museen, Gerätschaften, Bunkern etc. besucht. Hatten wir eigentlich erwähnt, dass der Süden von Westaustralien einfach traumhaft schön ist? Nein… Also, der Süden von Westaustralien ist einfach bezaubernd schön. Ein besonders sehenswerter Fleck ist der Torndirrup Nationalpark. Er liegt Albany vorgelagert auf der anderen Seite der Bucht, dem größten Naturhafen der Welt, direkt am Meer und hat sehr eindrucksvolle Steilküsten und Felsformationen zu bieten, u.a. die riesige Natural Bridge (vom Wasser geformte Steinbrücke) und natürlich einsame Strände. Wir hätten dort ewig verweilen können, um einfach nur aufs Wasser und die Küste zu starren. Mitten im Nationalpark gibt es die Whale World, eine alte Walfangstation und heute Museum, welches die Walfanggeschichte der Region näher beleuchtet. Drin waren wir nicht, haben aber das große Walfangschiff am Strand angeschaut. Ein heraufziehendes Unwetter hat die ganze Szenerie in ein sehr eindrucksvolles Licht getaucht.
Whale World
Außerdem sind wir noch zu den Salmon Holes gefahren. Dies ist eine Bucht, in der es im Herbst wohl nur so von Lachsen wimmelt.
Salmon Holes
Geschlafen haben wir im weiter westlich gelegenen West Cape Howe Nationalpark, von wo es am nächsten Tag aus in den bei Denmark gelegenen William Bay Nationalpark ging. Der hat uns auch wieder super gefallen. Es gab eine einsame, ruhige Bucht (Green´s Pool genannt) und die Elephant Rocks (Felsen im Wasser, die mit ein bisschen Phantasie wie eine Herde Elefanten aussahen) zu sehen. Dort haben wir auch wieder einige Zeit nur gesessen und die hereinkommenden Wellen beobachtet. Wenn ihr die Bilder seht, werdet ihrs verstehen 😉 Danach ging es in das Land der riesigen Karri Bäume, dem Valley of the Giants. Diese uralten bis zu 90m hohen Eukalyptusbäume haben einen eleganten, glatten und geraden Stamm und da Waldbrände diesen Bäumen nicht viel anhaben können, sieht man sie oft mit ausgehöhltem Stamm, so dass man hindurch gehen (manchmal auch fahren) kann. Eine bis zu 50m hohe Stahlbrückenkonstruktion erlaubte es uns, das Blätterdach und die kilometerweite Aussicht zu genießen.
Valley of the Giants
In der Gegend gibt es einige sehr hohe Bäume mit einer großen Höhle im Stamm, die wir mehr oder weniger alle erwandert haben. Am Abend haben wir im D`Entrecasteaux Nationalpark gestoppt, der neben seiner atemberaubenden Strände und Küstenlandschaft auch für ein am Strand liegendes, 130 Jahre altes Schiffswrack bekannt ist. Dass die Überreste nur ca. alle 10 Jahre vom Wind freigelegt werden, erfuhren wir aber erst von einem Hinweisschild am Strand. Der Mandalay Beach war trotzdem die Anfahrt über eine lange Schotterstraße wert. Der Campingplatz war von nicht sehr hohen, aber weit ausladenden Peppermint Trees (Eukalyptusart) überspannt und wir waren wie immer fast ganz allein.

 

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