Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Karijini National Park

Die erste Nacht haben wir in der Nähe der Dales Gorge verbracht, in der es zwei Wasserfälle und mindestens drei zugängliche Wasserlöcher zum Baden gibt. Der Fern Pool und die Fortescue Falls haben uns sehr gut gefallen, aber auch der Circular Pool sah ganz toll aus.
Fortescue Falls
Nach diesem sehr schönen Tag sollte der zweite noch viiiieeeelll schöner werden. Früh am Morgen sind wir der insges. über 70km langen Schotterpiste gefolgt, zu der sehr eindrucksvollen Kalmini Schlucht. Nach einem kurzen Abstieg hinunter zum Flüsschen sieht man zuerst einen kleinen Wasserfall und viel Grünzeug ringsherum. Nachdem wir uns aber durch die Büsche geschlagen hatten, war nur noch der Fluss und rechts und links eine ca. 50m hohe Wand aus roten und gelben, eisenhaltigen Gestein zu sehen. An manchen Stellen war der Fluss nur 1m breit, so dass wir bequem an der Seite gehen konnten. An anderen Stellen nahm er aber die ganze Breite der Schlucht ein, so dass wir an der Felswand entlang klettern mussten. Hat tierisch viel Spaß gemacht und zur Belohnung sind wir an einer tieferen Stelle baden gegangen. War sehr kalt!!! Aber es sollte alles noch viel besser kommen. Nachdem wir noch an 3 verschiedenen Lookouts waren, die entweder Aussicht auf Wasserfälle oder Flüsse in Schluchten boten, sind wir bei der Weano Gorge angekommen. Da wollten wir einen Wanderweg der ganz besonderen Sorte wagen. Wir sind in die Schlucht hinabgestiegen, in der es einen breiten, aber nicht sehr viel wasserführenden Fluss gab. Nachdem wir über Steine gesprungen oder direkt an der Felswand entlang geklettert sind, sind wir an eine Stelle gekommen, an der die Schlucht nur noch ca. einen Meter breit war. Nach ein paar weiteren Metern weitete sie sich wieder und es lag ein schöner, kleiner Pool vor uns. Wir mussten uns wiederum an der Felswand entlang hangeln. Zum Glück hat Kay Sophie ein paar Griffe gezeigt und gesagt, wo sie hintreten kann! Als sich die Schlucht wieder verengte, ging es ungefähr nochmal 30m auf glattem, rutschigem Fels dahin, bis auf einmal eine Geländerstange im Fels verankert war, die einen kleinen Wasserfall hinunterführte. Das letzte Stück war sogar nur noch ein Seil. Nachdem wir das alles gemeistert hatten, standen wir in einem nach oben offenen Felsdom, in dem sich ein klarer Pool befand. Es war einfach atemberaubend und auch das Baden war toll. Man konnte noch mehrere solche Wege wandern, brauchte dafür aber dann meistens irgendwelche Abseilgerätschaften, so dass für uns da leider Schluss war. Kurz vor Ausgang des Parks und somit Ende der wirklich sehr schlechten Schotterpiste hatten wir dann auch noch einen platten Reifen. Aber das konnte den Tag nicht wirklich vermiesen.

 

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