Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Nichts, Nichts und noch mehr Nichts…

Der 17.10. war wiedermal durch stundenlanges, stupides Highwayfahren geprägt. Die einzige Unterbrechung bot die Geikie Gorge. Das ist eine Schlucht, in der momentan sogar Wasser fließt. Natürlich gabs auch dort wieder Freshies, so dass wir uns nicht ins Wasser getraut haben. Der zwar kurze, aber bei brütend heißen Temperaturen nicht zu empfehlende Wanderweg führt entlang des Flussbettes. War alles ziemlich sandig und zugewachsen. Nachdem wir uns unter einem Wasserhahn (mit sogar einigermaßen kaltem Wasser) erfrischt haben, sind wir mit unserem Auto wieder los gezogen.
Gegen Abend sind wir dann in Derby angekommen. Diese Stadt liegt am Westende der Gibb River Road (das ist die Schotterpiste, die direkt durch die Kimberleys führt), was, soweit wir es sehen konnten, auch die einzige wirkliche Attraktion ist. Auf dem Campingplatz gab es einen schneeweißen Pfau, der für uns sogar sein Rad geschlagen hat. Einzigartiger Anblick! Am nächsten Tag haben wir uns noch den über 15 m hohen Bootsanlegesteg bei Ebbe angeschaut. Derby hat mit 11 m den höchsten Gezeitenunterschied Australiens. Da sind die Derbyaner schon extrem stolz drauf! 😉 Außerdem waren wir noch im alten Gefängnis, wo schon vor 1900 die Ureinwohner unter freiem Himmel und unter menschenunwürdigen Bedingungen am Boden fest gekettet wurden. Die Informationen rund um das Gefängnis wurden endlich mal ungeschönt dargestellt (passiert leider nicht so häufig, wenn es um die Geschichte zwischen Aborigines und der weißen Bevölkerung geht!) Die Gefangene wurden hauptsächlich nach Broome und Umgebung verschifft, um den gefährlichen Job des Perlentauchens zu übernehmen. Dafür wurden sie im sog. „Prison Tree“ zwischengelagert. Das ist ein riesiger, auf 1500 Jahre geschätzter Baobabbaum, der fast komplett ausgehöhlt ist.
Prison Boab Tree
Zum Abschluss stand noch die längste Viehtränke (Der Welt? Aber bestimmt der südlichen Hemisphäre! 😉 ) auf dem Plan, an der Unmengen von Rindern gleichzeitig saufen konnten. Nachdem wir diese ganzen Attraktionen abgegrast hatten, ging es ins etwa 200 km entfernte, direkt an der Westküste gelegene Broome.

 

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