Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Central Australia: Ayers Rock und Co.

Alice Springs (kurz: Alice) ist eine für das Outback riesige Stadt. Da wir uns hier nicht ewig aufhalten und eigentlich nur unsere Vorräte auffüllen wollten, haben wir beschlossen, den einzigen Nachmittag dort im Dessert Park zu verbringen. Das ist ein Park, in dem die Wüste, Savannenlandschaft, Flussbetten usw. nachgestellt werden, inkl. der in den jeweiligen Regionen lebenden Tiere und Pflanzen. Besonders interessant war das Nachttierhaus, wo man bei sehr sehr wenig Licht, bedrohte und somit leider so gut wie ausgestorbene Tierchen zu Gesicht bekam. Das Bilby z.B. ist etwas größer als unsere Chinchillas und hat sich vor uns im Sand wie der Kater von Sophie´s Mutti auf dem Sofa geräkelt. Sehr süß! Danach haben wir uns zu dem nochmal 500km südwestlich von Alice Springs liegendem Uluru (Ayers Rock) aufgemacht. Auf dem Weg dahin trauten wir unseren Augen kaum, als es auf einmal zu regnen begann und es auch blitze und donnerte. Einmal ist der Blitz nur ca. 100m neben der Straße eingeschlagen und der extrem laute Knall hat nicht nur Sophie erschrocken! Zuerst waren wir ein bisschen enttäuscht, da wir ja nur wenige Tage am Uluru und Co. verbringen wollten und da keinen Regen gebrauchen konnten. Aber nach kurzer Zeit waren wir sehr froh über den Regen, da er nicht nur Abkühlung versprach, sondern auch dazu führte, dass das Regenwasser in unzähligen kleinen Wasserfällen den Ayers Rock herunter lief. Wir haben sogar ein Wasserloch am Fels entdeckt. Wenn uns vorher jmd. erzählt hätte, dass es in der Wüste am Ayers Rock ein nahezu permanentes Wasserloch gibt, den hätten wir wahrscheinlich ausgelacht! Nachdem wir den roten Felsen einige Zeit auf uns wirken lassen haben, sind wir zur Sonnenuntergangsaussichtsplattform gefahren und uns dort in der ersten Reihe platziert. Der Sonnenuntergang wurde zwar ein paar Wolken getrübt, tauchte den Fels dennoch in rotes Licht, was auf uns sehr beeindruckend wirkte.
Uluru
Am nächsten Morgen (2.10.) klingelte schon 5:15 Uhr der Wecker und es ging zur Sonnenaufgangaussichtsplattform. Leider waren an diesem Morgen noch mehr Wolken unterwegs und so konnte man die volle Wirkung nur erahnen. Nach einem schnellen Frühstück im Auto (denn es waren nur ca. 16°C und etwas windig!) sind wir dann zum 10km langen Rundwanderweg um den Ayers Rock aufgebrochen. Nach der Hälfte der Strecke haben wir uns einer vom Ranger geführten Gruppe angeschlossen. Er hat uns einige der Felsmalereien erklärt und gedeutet. Des Weiteren hat er uns den kulturellen Hintergrund rund um die Aborigines erläutert. Wieder am Auto angekommen, sind wir zu den 50km entfernten Kata Tjutas gefahren. Das ist eine aus 36 großen runden Felsen bestehende Berggruppe, die genauso rot sind wie der Ayers Rock. Wir wählten den wohl schönste und auch längste Wanderweg, welcher zwischen den Felsen hindurch und zu mehren Aussichtspunkten hinaufführt. Den Abschluss dieses ereignisreichen Tages stellte der superschöne Sonnenuntergang hinter den Kata Tjutas dar. Endlich kam das volle Rot der Felsen zur Geltung!
Kata Tjuta
Am nächsten Morgen hieß es dann noch eher Aufstehen, um wiederum zu den Kata Tjutas zu fahren, um den fantastischen Sonnenaufgang zu betrachten. Als besonderes Bonbon hat man von dort auch einen wunderbaren Blick auf den Ayers Rock. Danach haben wir noch einen kleinen Wanderweg in eine der Schluchten unternommen, um dann erschöpft aber glücklich zum ca. 300km entfernten Kings Canyon weiterzureisen. Nach einem kurzen Fußmarsch zu einem Wasserloch namens Kathleen Springs haben wir uns kopfüber in den Pool vom Resort gestürzt. Frisch gestärkt und ausgeschlafen sind wir am folgenden Tag aufgebrochen, um den Kings Canyon zu besteigen und dann quasi an der Felskante einmal ringsherum zu laufen. Nach einem wirklich steilen und langen Anstieg wurden wir mit einer sehr tollen Aussicht und einzigartigen Felsformationen belohnt.
Kings Canyon
Die Nacht haben wir im einsamen Rainbow Valley verbracht. Dabei handelt es sich um einen ziemlich großen Felsen, der in vielen verschiedenen Farben wie weiß, gelb, orange und rot leuchtet.
Rainbow Valley
Der Sonnenuntergang war wiedermal sehr schön. Wir wurden sogar mit einem besonderen Schauspiel belohnt: Nachdem hinter uns die Sonne untergegangen war, ging vor uns am Horizont ein riesiger, roter Mond auf.

 

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