Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Outback und des Teufels Murmeln

Für alle, die nicht wissen, was Outback eigentlich bedeutet: Das Wort kommt wohl von dem Spruch „Out the backyard“ (Alles was hinter dem Gartenzaun liegt). Im übertragenen Sinne steht es für das dünn besiedelte Hinterland, welches ein paar Kilometer hinter der Küste beginnt. Also alles sehr unbestimmt. 😉
Wir sind nach Ravenshoe auf den Kennedy Highway und nach ein paar Kilometern auf den Gulf Savannah Highway abgebogen. Diese, an manchen Stellen nur einspurige Straße führt in westliche Richtung über Normanton nach Mount Isa. Zwischen den angrenzenden „Orten“ liegen i.d.R. mindestens 150km. Es gibt dann dort eine bis drei Tankstellen inkl. Imbissbude und winzigen Supermarkt, einen Pub, Caravan Park und wenn man viel Glück hat einen Swimming Pool, so wie in dem 300 Seelennest Georgetown. Wir sind jeden Tag zwischen 600 und 700 km gefahren und waren danach immer ziemlich müde. Auf unserem Weg haben wir einige Road Trains, bis zu 55m lange LKW, und Millionen großer Termitenhügel gesehen. Die Landschaft hat sich von kargem Wald über wenige Bäume mit goldenem Gras hin zu goldenem Gras verändert. Trotzdem fanden wir die Landschaft irgendwie schön und anders.
Nach der Stadt Normanton sind wir auf dem Mathilda Way bis nach Mount Isa gefahren. Das ist die größte Stadt im Outback im Bundesstaat Queensland (25.000 Einwohner). Sie ist bekannt für ihre Erz- und Kupferminen. Nachdem wir eine Nacht dort verbracht haben, ging es weiter bis zur Grenze zum Bundesstaat Northern Territory.
Nach einer mehrere hundert Kilometer langen Fahrt und beginnenden Rücken- und Gliederschmerzen haben wir den späten Nachmittag sowie dann die Nacht bei den sogenannten Devils Marbles verbracht. In einer ansonsten baum- und buschlosen Einöde liegen Unmengen von überdimensionalen, kugelrunden Granitbrocken in unterschiedlicher Anordnung. Einmal liegen sie haarstreubend aufgetürmt zu einem haushohen Berg, das andere Mal findet man sie einzeln nur an einem winzigen Punkt mit dem Boden verbunden. 😮
Devils Marbles
Auf alle Fälle war es sehr schön, nach der langen Fahrt zwischen ihnen herum zu wandern. Am 30.9. sind wir dann endlich in Alice Springs angekommen.

 

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One Response to “Outback und des Teufels Murmeln”

  1. Frauke sagt:

    Hi ihr Beiden!

    Eure Seite ist echt toll! Hoffentlich kommt ihr auch wieder und bleibt nicht einfach da. Obwohl bei dem was ihr so alles schreibt, wär’s verständlich. 🙂

    Hier im Erzgebirge schaltet sich der Winter ein. Gestern ist zum erstenmal Schnee gefallen. Kurz: hier ist totales Mistwetter! Am Wochenende ist Premiere und wir sind ausverkauft, hoffentlich klappt auch alles. Aber trotz Chaos, hat ja sonst auch immer alles geklappt.
    Also ich wünsch euch noch eine schöne Zeit im Outback!
    LG
    Frauke

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