Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Zwischenstop in Mission Beach

Im wunderschönen Mission Beach haben wir ca. 3 Wochen verbracht. Kay hat fleißig gearbeitet und nebenbei noch unser Auto generalüberholt. Sophie konnte die letzte Woche noch in der Jugendherberge arbeiten und somit umsonst übernachten. Alles in allem war es eine sehr schöne Zeit.
Mission Beach
Wir haben viele nette Leute kennen gelernt. Mit Jen aus England hat Sophie einen Tagesausflug nach Innisfail zur Krokodilfarm unternommen. Dort werden einerseits Krokos gezüchtet, um Handtaschen daraus zu machen, andererseits werden die großen Krokodile, die in den umgebenden Flüssen lebten und auffällig wurden, dort „einquartiert“, damit sie keine Gefahr mehr darstellen. Gregory z.B. ist 4,90m lang, knapp 80 Jahre alt und lebte im Tully River – ganz in der Nähe wo Kay gearbeitet hat! Das war schon beeindruckend. Die „Tierchen“ wurden auf der Tour per Hand gefüttert, d.h., der Pfleger hat aus ca. 50cm Entfernung zu den Krokos mit Wildschweinfleisch vor deren Mäulern herumgewedelt.
Krokodil
Irgendwie lebensmüde! 😉 Zum Schluss der Fütterungstour durfte jeder noch ein junges Krokodil auf den Arm nehmen. Außerdem konnte man in dem Park Kängurus und Wallabies mit der Hand füttern. Das war natürlich obersüß!! Nach dem Parkbesuch haben Sophie und Jen noch einen Abstecher zu den Millaa Millaa Falls im Atherton Tableland gemacht. An diesem atemberaubend schönen Wasserfall sind schon so einige Werbespots für Schwarzkopf usw. gedreht worden, bei denen die Frauen ihre Haare ins Wassertauchen und dann den Kopf zurück werfen. Auch André Rieu hat da schon ein Musikvideo gedreht! Dem Sprung in die eiskalten Fluten konnten die beiden dann nicht widerstehen. Kay hatte glücklicherweise später die Gelegenheit, den Wasserfall zu sehen, als er ein Auto nach Atherton überführen musste. An den Wochenenden haben wir diverse Tagesausflüge unternommen. Zum Beispiel sind wir einmal zum Tully River gefahren, um darin zu Baden. Zuerst haben wir uns natürlich davon überzeugt, dass es da keine Krokos gibt 😉 . An einem anderen Tag sind wir in den Misty Mountains Nationalpark gefahren. Auf der Wanderung zu den spektakulären Elisabeth Grant Falls sind uns Cassowaries über den Weg gelaufen. Das sind sehr hübsche, straußengroße Vögel mit schwarzem Gefieder und einem blau-roten Kopf, auf dem ein Horn sitzt. Diese Vögel haben wir auch auf einer Wanderung auf den Bicton Hill in Mission Beach wiedergesehen. Außerdem lebt in der näheren Umgebung von unserer Jugendherberge ein etwa 9 Monate altes Cassowary. Da bei den Erwachsenen gerade wieder Paarungszeit ist, musste das Jungtier das Territorium verlassen.
Cassowary
In der Jugendherberge war auch immer etwas los. Abgesehen von den vielen Tieren wie z.B. übergroßen Rhinozeroskäfern und Heuschrecken, Bandicoots und giftigen grünen Baumschlangen, von denen der Hauskater eine vor unser Zelt gelegt hatte, hat der Eigentümer eine große Geburtstagsfeier mit Reggaeband gegeben, zu der der halbe Ort eingeladen war.
Ein besonderes Erlebnis war eine Schnorcheltour im Great Barrier Reef. An einem Sonntag sind wir morgens mit einem kleinen Boot und bei hohem Wellengang in Mission Beach gestartet. Nach einem Zwischenstopp auf Dunk Island ging es dann 1,5 Stunden bei noch höheren Wellen hinaus zum sog. Eddy Reef am äußeren Riff. Dort hatten wir dann drei Stunden Zeit, die Unterwasserwelt mit den wunderschön farbenfrohen Korallen und Fischen, Schildkröten und harmlosen Riffhaien auf eigene Faust zu erkunden.

 

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