Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Pleiten, Pech und PANNEN

Als wir wieder auf dem langweiligen Highway weiter Richtung Norden fuhren, sahen wir ein verführerisches Schild, welches uns auf einen Scenic Lookout aufmerksam machte. Diese Abwechslung kam uns gerade recht. Von einem weiteren Schild, dass die Straße sehr steil ist und somit für Caravans und andere große Autos nicht geeignet ist, lies uns dagegen kalt. Nachdem wir nach einer ganzen Weile fast senkrecht Bergauffahrens endlich oben angekommen waren, waren wir von der Aussicht wie so oft begeistert.
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Wir schlenderten so dahin, schossen hier und da ein Foto und genossen die Einsamkeit und Stille. Und da passiertes: Eine laute Explosion zerriss die die paradiesische Ruhe – unser Auto stand in einer dicken, weißen Rauchwolke und machte seltsame Geräusche, so dass wir uns nur sehr langsam näher trauten.
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Als Kay die Motorhaube nach langen „Au au heiߓ rufen endlich offen hatte, brauchte ich die Frage „Ist es schlimm?“ gar nicht zu stellen. Es hingen ein paar Schläuche runter und überall war so eine grüne Flüssigkeit verteilt, von der ich mich besser fernhalten sollte. Für alle, die was von der Materie verstehen und mit meinen nicht fachgerechten Erklärungen nicht zu frieden sind: Uns ist auf Grund der Hitze der Schlauch vom Kühler abgerissen, samt ein bisschen Kühlerrohr und die Kühlerflüssigkeit war komplett weg. Kay konnte das Problem notdürftig reparieren und zum Glück haben wir immer genug Wasser mit, welches wir als neue Kühlerflüssigkeit benutzen. Von dem ganzen Lärm, Geruch und Getöse angelockt, kam eine kleine Familie Miniwallabies (oder Beutelratten oder so was ähnliches) angehobelt, die offensichtlich etwas von unserem verkleckerten Kühlerzeugs abhaben wollten. Das konnten wir natürlich nicht zu lassen, da diese ja nicht besonders gesund ist. Deswegen haben wir ringsherum auf den Steinen Wasser hingeschüttet und eine Schüssel mit Wasser hingestellt, welches von den Tierchen begierig getrunken wurde.
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Nachdem dann alle abgezogen waren, sind wir weitergefahren. Leider ist nach der Explosion wieder unser altbekanntes Problem des hängenden Gaskabels aufgetreten. Außerdem schluckt unser Auto auf einmal mehr Benzin und springt sehr schlecht an und geht einfach aus, wenn man stehen bleibt. Da wir von der ganzen Fahrerei und den „kleinen“ Problemchen die Nase voll hatten, sind wir am 23.8. in Townsville in die Fähre gestiegen und nach Magnetic Island übergesetzt.

 

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