Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Vom Outback in die Blue Mountains

Weiter ging es von Broken Hill auf dem Barrier Highway Richtung Osten. Kurz gehalten haben wir in Wilcannia, einer zur Zeit der Schaufelraddampfer wichtigen Handelsstadt am Darling River. Aber bis auf eine Tankstelle ist hier heute alles tot. Nach 450 km und ganze zwei Orte hinter Broken Hill haben wir unser Nachtlager auf dem Campingplatz der Mienenstadt Cobar aufgeschlagen. Zuvor hat Kay jedoch noch zwei Stunden im Great Cobar Heritage Centre verbracht. Das Museum im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Gold- und Kupfermiene zeigt hervorragend die Geschichte der Stadt, des Bergbaus und die Lebensumstände der Menschen hier. Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden, um die örtliche Wetterstation zu besuchen. Der Meteorologe hat uns mit auf seine morgendliche Runde genommen, um die Instrumente abzulesen. Dabei hat er uns alles zu seiner Arbeit und dem Wetter erklärt. Höhepunkt war der Start eines Wetterballons. Danach haben wir kurz an der noch aktiven Goldmiene gehalten, bevor es wieder auf den Highway ging.
Windrad
Langsam wurde die Landschaft wieder grüner. Gebüsch und schließlich Bäume lösten die für das Outback typischen Grasbüschel und die rote Erde ab. Die großen Städten Dubbo und Orange ließen wir hinter uns, bis unsere Tagesetappe nach 490 km in der Motorsporthochburg Bathurst endete. Nach einer Nacht auf dem Campingplatz sind wir am folgenden Tag zur Rennstrecke am Mount Panorama gefahren. Das Besondere am 6,2 km langen Rundkurs ist, dass er für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist. Die Höchstgeschwindigkeit ist jedoch auf 60km/h beschränkt, aber selbst die war für unser Auto auf der bergigen Strecke nicht leicht zu erreichen. Nach einer „Rennrunde“ hat Kay noch das National Motor Racing Museum besichtigt, in dem viele historische Rennwagen und -Motorräder ausgestellt sind.
Am Nachmittag haben wir den Kanangra-Boyd National Park östlich der Stadt Oberon erreicht. Über eine 29 km lange Schotterpiste durch endlose Eukalyptuswälder sind wir zu den spektakulären Sandsteinklippen des Kanangra Walls Plateaus gelangt. Nachdem wir hunderte Treppen hinab zum Wasserfall gestiegen sind, haben wir noch eine Wanderung über das Plateau unternommen und den Ausblick an den Felsklippen genossen.
Plateu
Unser Nachtlager haben wir an diesem Tag unweit auf einem Buschcampingplatz aufgeschlagen. Am folgenden Tag haben wir eine der berühmten Jenolan Caves erforscht. Die River Cave hat ihren Namen von einem unterirdischen azurblauen Fluss. Die Ausmaße der Höhle und die der Tropfsteine waren einfach atemberaubend!
Jenolan
Im Blue Lake vor der Höhle haben wir dann sogar ein Schnabeltier (hier platypus genannt) beobachten können. Gegen Abend sind wir dann in Katoomba, dem Touristenzentrum des Blue Montains National Parks, angekommen. Vor Sonnenuntergang haben wir noch einen Blick auf die Felsformation der berühmten Three Sisters geworfen, bevor wir uns für die Nacht auf dem Campingplatz eingemietet haben.
Three Sisters
Am folgenden Tag, es ist Samstag und nationaler Feiertag in Australien (ANZAC Day), sind wir gewandert. Vom Hochplateau aus sind wir eine sehr sehr steile Treppe (Dauer des Abstiegs ca. 20min.!) an den Three Sisters hinab ins Tal gestiegen, um zu Füßen der zum Teil 300m hohen Felswände den Urwald mit seinen Wasserfällen zu erkunden. Um nach dieser ausgiebigen Wanderung wieder nach oben zu kommen, haben wir aber die komfortable Methode gewählt und sind mit der Seilbahn gefahren. Der Rückweg entlang der Klippen war von unzähligen Aussichtspunkten („Lookout“) über die Blue Mountains geprägt – ein Ausblick schöner als der andere!
Abends sind wir in ein nahes Tal gefahren, um die Nacht wieder im Busch zu campen. Auch am Sonntag sind wir ausgiebig gewandert. Von Blackheath aus sind wir am Vormittag entlang der Steilwände an wunderschönen Wasserfällen zu einem entlegenen Aussichtspunkt gelaufen, am Nachmittag ging es hinab in einen tiefen wild-romantischen Canyon. Gegen Abend haben wir die Blue Mountains im dichten Rückreiseverkehr Richtung Sydney verlassen und sind für die Nacht in einem Motel abgestiegen.

 

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One Response to “Vom Outback in die Blue Mountains”

  1. Sassi sagt:

    Wow! tolle bilder!
    Ich hoffe euch gehts gut!

    Liebste Grüße aus Frankfurt

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