Reisetagebuch

Kay und Sophie in Australien

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Great Ocean Road und Grampians N.P.

Nach der Überfahrt ging es ab auf die Great Ocean Road, eine Straße direkt an der Südküste. Unser erster Stopp war in Torquay, wo gerade die Vorausscheide für die Surfweltmeisterschaft am nächsten Tag liefen. Weiter südlich folgte die kleine Stadt Lorne, wo wir einen kurzen Abstecher ins Landesinnere zum wunderschönen, im Urwald gelegenen Erskine Waterfall. Unsere Fahrt führte weiter entlang der gewundenen schmalen Straße. Wir haben mehrere Stopps an der atemberaubenden Steilküste und bei sehr niedlichen, fressenden oder schlafenden Koalas gemacht. Die Nacht haben wir auf einem bei Anglern beliebten Campingplatz verbracht. Leider hat es geregnet und wir mussten unser BBQ (Grillen) im Auto verspeisen. Der nächste Tag war zum Glück sehr schön warm und sonnig, so dass wir bestes Wetter für die Hauptattraktionen der Great Ocean Road hatten – die Gibson Steps, Twelve Apostels, Loch Ard Gorge, London Bridge, The Arch, Martyrers Beach. Dies alles sind verschiedene Felsformationen im Wasser.
Apostels

Arche
Wir konnten uns kaum satt sehen und haben für 80 km einen halben Tag gebraucht. Wir sind nach diesem sehr beeindruckenden Weg über Warrnambool nach Port Fairy weiter entlang der Küste gefahren, um dann ins Landesinnere in den kleinen aber feinen Mount Eccles National Park zu fahren. Da es schon fast dunkel war als wir da angekommen sind, haben wir schnell noch unser Abendbrot zubereitet. Zum Glück sind wir noch eine Runde über den Zeltplatz gelaufen und haben einen Koala aus nächster Nähe gesehen. Er ist vor uns vom Baum geklettert, ist ein Stückchen „gerannt“ und dann auf seinen Schlafbaum geklettert, wo er am nächsten Tag noch saß. Wir sind früh aufgebrochen, um die vom Vulkan geformte Landschaft zu erkunden. Zuerst haben wir eine von Magna geformte Höhle inkl. Fledermäuse erforscht und sind dann innerhalb eines vor mehreren Zehntausend Jahren geformten und jetzt leider eingestürzten Lavatunnel gelaufen. Auf diesem mehrstündigen Trip haben wir viele Kängurus und extrem laute, nervige Kakadus gesehen. Ein weiterer Höhepunkt war die Natural Bridge, ein kurzes Stück nicht eingestürzter Lavatunnel. Nach Erklimmen des Mount Eccles sind wir dem Kraterrand gefolgt. Der Vulkankrater war sehr schön, da er sehr tief und zum Teil mit Wasser gefüllt ist.
Mt Eccles
Gegen Mittag sind wir ins Landesinnere zum den sehr beliebten Grampians National Park – eine bis zu 1167m hohen Gebirgsformation. Da es kurz vor Ostern war und nahezu jeder Urlaub hatte, war sehr viel los. Wir hatten aber Glück und konnten auf einem bei den Aussies sehr beliebten Campingplatz einchecken. Nach dem Zeltaufbau sind wir nochmal los und haben uns die ersten viel Wasser führenden MacKenzies Falls und die berühmten Balconies, schroff abfallende und überhängende Felsenklippen, angeschaut.
MacKenzies Falls
Dies war nur ein Vorgeschmack auf den nächsten Tag. Wir sind nach einer sehr kalten Nacht im Zelt früh aufgebrochen, um eine mehrstündige Wanderung zum vielleicht schönsten Aussichtspunkt der Grampians zu unternehmen. Um diesen zu erreichen, mussten wir einen rund 2,5 km langen steilen und felsigen Aufstieg meistern. Dieser führte teilweise durch eine enge, Grand Canyon genannte Felsschlucht. Der Weg war sehr anspruchsvoll – z. T. sind wir von Fels zu Fels gesprungen – aber atemberaubend schön. Die Aussicht von der The Pinnacle genannten Felsklippe war aber den anstrengenden Aufstieg wert.
The Pinnacle

 

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